Adventsgedichte für Senioren


Die Lebensuhr ganz langsam tickt
und trotzdem ist man nicht geknickt,
denn jedes Jahr zur Winterzeit,
wenn es draußen friert und schneit,
wird das Dasein wieder bunter
und man fühlt sich frisch und munter.
Wenn im Kamin ein Feuer brennt,
dann ist er da – der tolle Advent.

Ewig lange sitzt sie schon
am Bett von ihrem Enkelsohn,
hält behutsam seine Hand,
erzählt ihm Märchen vom Abendland.
Große Augen schauen sie an:
„Erzähl mir was vom Weihnachtsmann!“.
Oma erzählt von all den Sachen,
die Weihnachten so kostbar machen,
seine Augen werden klein,
nicht mehr lang und er schläft ein.

Das Laufen klappt nicht mehr so recht
und auch die Augen werden schlecht,
doch frisch bleibt die Erinnerung
und die hält jeden Menschen jung.
Gedanken an früher, an glückliche Zeiten
werden den Menschen für immer begleiten,
doch gerade im Advent,
wenn auf dem Tisch ein Kerzchen brennt,
sollte man sich an allem erfreuen
und keine Sekunde des Daseins bereuen.

Man erzählt gern
von Mythen und Sagen,
insbesondere an Weihnachtstagen,
von all den guten Taten,
die Jesus hat, vollbracht
und von den großen Wundern
in sternenklarer Nacht.
Es steckt ein solches Wunder,
in jedem von uns drin,
und jedes einzelne Leben
hat einen tiefen Sinn.
Der Mensch kann lieben, leiten, lenken
und anderen viel Freude schenken,
mach aus jedem Tag das Beste
und das nicht zur zum Weihnachtsfeste.

Ein Teil deiner Freunde ist vielleicht fort
an einem dir noch fremden Ort,
halte nicht inne in deinem Schritt
und lebe ein Stück weit für sie mit.
Genieße jeden Augenblick,
schaue nach vorne und nicht nur zurück,
erfreue dich an kleinen Dingen,
die dich vielleicht zum Lächeln bringen,
empfange mit Freuden, dass man an dich denkt
und dich zum Advent mit Liebe beschenkt.
Lade die Familie ein
zum besinnlichen Beisammensein.

Wer sich selbst zu schätzen weiß
kann auch Liebe geben,
selbst ein gut betagter Greis
bereichert so sein Leben.
Wenn fröhlich Weihnachtslieder klingen,
wird er die Zeit mit Gästen verbringen,
er erfreut sich an jedem Tag,
den Gott ihm dann noch schenken mag.

Zwei Menschen dort am Fenster sitzen
man sieht nur ihre Brillen blitzen,
ein jeder scheint allein zu sein,
am Fenster bei strahlendem Sonnenschein.
Keine Gesten, kein freundliches Wort,
warum sind Menschen so verbohrt.
Ein Lächeln kann schnell Brücken schlagen,
man sollte es nur einfach wagen.
Die Tasse Tee bei Kerzenschein
schmeckt gemeinsam besser, als allein.
Und nächstes Jahr zur Weihnachtszeit
sind sie wieder am Fenster,
doch diesmal zu zweit.

Es duftet heute weihnachtlich
es sitzen alle zusammen am Tisch,
nette Gespräche, schallendes Lachen,
Momente, die einfach nur glücklich machen.
Anekdoten aus früheren Zeiten,
die eine Menge Spaß bereiten,
später dann, zur Abendstunde
die Bescherung, in besinnlicher Runde.
Ein jeder wurde hier bedacht,
weil Schenken einfach Freude macht.


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