Besinnliche Adventsgedichte


Wehmut

Am grünen Kranz die Lichter brennen.
Wie soll ich das Gefühl nur nennen,
das nun mein Herz so tief bewegt?
Ich wollte ihm so gern entkommen,
und dennoch hab ich’s angenommen.
Es ist die Wehmut, die sich regt….
Ich sehe Vater in Gedanken.
Ach, damals gab’s so viele Schranken
als er noch hier auf Erden war.
Nun kann ich ihm so vieles sagen
jetzt rügt er nicht mehr mein Betragen
Heut‘ komm‘ ich sehr gut mit ihm klar…
Mein bester Freund der mich verlassen,
ich kann ihn lang‘ schon nicht mehr hassen
denn heute fehlt er mir so sehr.
War groß im Nehmen, klein im Geben.
Ich hoffe, er hat mir vergeben
dann wär‘ der Tag heut‘ nicht so schwer…
Advent, Dir kann ich’s anvertrauen,
auf Deine Stille will ich bauen
in ihr mein ganzes Leben seh’n.
In Deiner Zeit fühl‘ ich den Frieden
Du hast mir schon viel Trost beschieden.
Ich wollt’s Dir einfach mal gesteh’n…

Liebe zum Advent

Die erste Kerze soll Dir sagen:
„Ich werd‘ im Herz Dich immer tragen!
Bist mir der liebste Mensch der Welt.
Ich fühl‘ mich Dir so sehr verbunden
und denk‘ an all die schönen Stunden,
denn Liebe ist’s, was wirklich zählt!
Die zweite Kerze zeigt uns beiden:
Zwei Menschen können sich gut leiden.
Sie brennt für uns’re Zweisamkeit.
In diesen schönen Wintertagen
möcht‘ ich Dir’s jede Stunde sagen:
„Du machst mich glücklich jederzeit!“
Drei Jahre sind wir nun beisammen
und uns’rer Herzen Liebesflammen,
sie brennen noch genauso hell.
Drei Kerzen strahl’n für uns’re Liebe.
Ach,wenn es doch für immer bliebe!
Das wär‘ einfach sensationell!
Vier Kerzen brennen unverdrossen.
Adventszeit ist nun abgeschlossen,
doch kommt sie wieder – nächstes Jahr.
Genauso möcht‘ ich mit Dir leben
und jedes Jahr Dir Liebe geben,
denn uns’re Zeit ist wunderbar!

Wünsche zum Advent

Was wünsch‘ ich mir denn vom Advent?
Dass jeder Mensch den And’ren kennt.
Und dass der Frieden in der Welt
mehr Wert hat als das schnöde Geld.
Dass zukünftig nie mehr ein Kind
verhungern muss im Wüstenwind.
Dass Freiheit gilt für Jedermann,
dass Menschen seh’n sich wirklich an.
Sie sollten nicht nur anonym
im Internet der Welt entflieh’n…
Zudem wünsch‘ ich uns Kraft und Mut
und niemals mehr die „rechte“ Wut!
Wir sollten lernen zu verzeih’n,
beenden die Tierquälereien.
Das wünsch‘ ich mir, ist es zuviel?
Gemeinsam kommen wir ans Ziel.
Drum kommt! Verleiht der Liebe Macht!
Und nicht nur in der heilg’en Nacht…


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