Kurze Adventssprüche


Es ist die Zeit, die jeder kennt,
der unvergleichliche Advent.
Flink durch die Stadt, fast wie die Wiesel,
dazu glitzerndes Schneegeriesel,
die Vorfreude in Herzen klingt,
alles wird leicht, heiter beschwingt.
Es ist die Zeit, die jeder kennt,
der unvergleichliche Advent.

Kerze für Kerze wird entfacht,
im Kreis von Freunden und von Lieben,
fern ist nicht mehr die Heilige Nacht,
die stets ein Wunder uns geblieben.
Und Tannenduft füllt schon das Haus,
das reich geschmückt man kaum erkennt,
nicht lang mehr zögert sich’s hinaus,
Weihnacht verspricht uns der Advent.

Advent, Du wunderbare Zeit,
in der wir uns aufs Kind besinnen,
wir machen uns fürs Fest bereit,
nicht äußerlich nur, auch tief drinnen.
Advent, der lässt die Lieder klingen,
die uns’re Ahnen schon gekannt,
ganz tief sie in die Herzen dringen,
und Kinderaugen schau’n gebannt.
Ein wenig warten heißt es schon,
dann strahlt in seinem Glanz die Tanne
und aller Mühe wird nun Lohn,
Advent, der hält die Welt im Banne.

Wenn Kekse auf dem Tische stehen
und Tannenkränze schmücken Kerzen,
wenn selbst die Lauten in sich gehen,
vergessen sind das Leid, die Schmerzen,
wenn kleine Gaben uns entzücken
und Nikolaus die Stiefel füllt,
wenn Eiszapfen die Fenster schmücken
und weiße Pracht das Land verhüllt,
das ist die Zeit, die jeder kennt,
der unvergleichliche Advent.

Die erste Kerze soll Dir sagen,
dass ich Dich über alles liebe,
die zweite soll ans Herz Dir tragen,
dass ich für immer bei Dir bliebe,
die dritte Kerze gilt den Ahnen,
die aus Erzählung man nur kennt,
die vierte Kerz’ soll Wege bahnen
für Künftiges. Das ist Advent.

Alle Jahre wieder fällt der Schnee so weiß,
Lautes wird so stille, selbst die Stadt ganz leis’.
Alle Jahre wieder zünden wir sie an,
die Kerzen uns’rer Hoffnung, wie wir es stets getan.
Alle Jahre wieder verspricht uns der Advent
nicht Gaben nur und Lieder, auch dass das Herz uns brennt.

In der eiskalten Jahreszeit,
wenn Herbst den Winter lädt,
dann ist es wieder mal so weit,
wenn’s Jahr zu Ende geht.
Dann glitzern Augen wie auch Zimmer,
die Stadt wie auch das Land
stockdunkel wird es nunmehr nimmer,
weil uns ein Kind gebannt.
Schon bald, da werden wir’s begrüßen,
das Kind, das uns gut kennt,
und um das Warten zu versüßen,
feiern wir den Advent.

Eine kleine Kerze brennt
und sie soll Dir sagen,
komm, wir feiern den Advent,
wie schon seit Kindertagen.
Gute Wünsche, weiße Flocken
prägen diese Zeit,
gemütlich um den Ofen hocken,
und bald ist es so weit.