Nikolausgedichte für die Grundschule


Du denkst, dass droben Sterne blinken,
am schwarzen Himmel, weit im All?
Es sind die Engelchen, die winken,
sie sagen dir, auf jeden Fall
ist es hoch droben uns Bestreben,
dass es für alle Erdenkinder
zu Nikolaus Gaben wird geben,
schöne Geschenke und nicht minder.
Der Nikolaus hat schon gepackt,
die Rentiere sind angespannt,
und dass das alles richtig klappt,
geh’n wir dem Nikolaus zur Hand.
Wenn du fest schläfst, macht er die Reise
mit seinem Schlitten in der Nacht,
füllt dir den Stiefel voll, ganz leise,
so leis‘, dass du nicht aufgewacht.

Lieber, guter Nikolaus,
schon lange wollte ich dich fragen,
hast du eine Frau zuhaus‘,
kannst du ihr mal Grüße sagen?
Oder hast du doch noch keine,
wer hängt die Wäsche auf die Leine?
Lieber, guter Nikolaus,
lange wollte ich schon fragen,
kennst du wirklich jedes Haus,
suchst du mich vielleicht seit Tagen?
Oder hat dein Schlitten schon
ein Gerät zur Navigation?
Lieber, guter Nikolaus,
lange wollt‘ ich dir’s schon sagen,
das hier ist mein Bruder Klaus,
tut dein Bruder auch viel fragen?
Weil, der Klaus, der nervt mich immer,
aber Schwestern wär’n noch schlimmer.

Nicht nur in der großen Stadt,
Fabriken gibt’s im Himmel droben,
in denen man zu schaffen hat,
wenn auf der Erd‘ die Kinder toben.
Schon wenn im Herbst die Blätter fallen,
dann herrscht im Himmel Hochbetrieb,
die Engel sorgen, dass es für alle
Kinder der Welt Geschenke gibt.
Da wird gebacken und gebraten,
auch Spielzeug wird dort ausgedacht,
wer all das macht, kannst du erraten,
die Engel schuften Nacht für Nacht.
Und pünktlich dann zum Weihnachtsfest
liegt unterm Baum dann das Geschenk,
das keine Wünsche offen lässt,
weil auch dein Engel an dich denkt.

Woher weiss denn der Nikolaus,
dass ich manchmal nicht artig bin?
Sieht mit dem Fernrohr er mein Haus,
oder hat er den siebten Sinn?
Er weiss, dass ich die Masern hatte,
kennt meine Schwäche für Kakao,
weiss von der Fünf in Deutsch und Mathe
der Nikolaus ist ganz schön schlau.
Dass Mama mir die Haar geschnitten,
wer hat ihm das denn bloß erzählt,
dass mit der Schwester ich gestritten,
und dass ein Backenzahn mir fehlt?
Er kratzt am Bart, der Nikolaus,
der fällt zu Boden, sacht und leis‘,
vor mir, da steht mein Onkel Klaus,
kein Wunder, dass der alles weiss!

Putz‘ die Stiefel und die Schuhe,
stell‘ sie abends vor die Tür,
und begib‘ dich dann zur Ruhe,
Nikolaus, der füllt sie dir.


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