Weihnachtsgedichte besinnlich


Weihnachtszeit

Die stille Zeit ist angesagt.
Doch womit wird man nun geplagt?
Gedudelt werden überall
Und das mit gar nicht leisem Schall
Die Weihnachtslieder rauf und runter.
Und Weihnachtsmänner laufen munter
Dir vor die Füß’ auf allen Wegen
Mit ihrem Sack und frommem Segen.
In Kaufhäusern klingelt es in Massen
Von unten bis oben in allen Kassen.
Beachte genau deine Einkaufslist’
Damit du ja kein Geschenk vergisst
Sonst musst du morgen los aufs Neue
Auf dass die Wirtschaft sich erfreue.

Was macht uns noch zur Weihnacht froh?
Ach ja – das Kind in Heu und Stroh.
Im stillen Stall unterm Glanz der Sterne
Wo Armut schenkt weder Essen noch Wärme.
Doch lassen wir uns auf Bethlehem ein
Erfüllt unsere Herzen ein warmer Schein.

Heilig Abend

Leer gefegt sind heut die Straßen
Kein Auto will sich sehen lassen
Die Geschäfte haben zu
Weihnachtsmänner ihre Ruh’
Niemand rennt mehr durch die Stadt
Die nun ihren Frieden hat.
Die Menschen in den Häusern sind
Vom Opa bis zum kleinsten Kind
Sitzen alle gern zusammen
Unter den geschmückten Tannen.
Packen die Geschenke aus
Laben sich am Weihnachtsschmaus.
Sind die ganze Hektik leid
Freuen sich der Weihnachtszeit.

Friedvolle Weihnacht

Bist das ganze Jahr gehetzt
Durch die Arbeit, durch das Leben
Jetzt wird sich erst mal hingesetzt
Darfst dir zur Weihnacht Ruhe geben.
Zündest dir ein Kerzlein an
Schauest in die warme Flamme
Oder steckst in Fülle an
Alle Lichter an der Tanne.
Lässt die Stille in dich ein
Die dir will dein Herz erquicken
Durch Bethlehems Sternenschein
Dir die Friedensbotschaft schicken.

Freude auf Erden

Ein Tannenbaum im Walde
Der freuet sich schon lang
Dass man ihn schmücket balde
Mit glitzerndem Behang
Mit Äpfeln und mit Nüssen
Mit süßem Allerlei
Mit himmlischen Genüssen
Ein Stern sei auch dabei.

Im Lichterglanz will er erstrahlen
Und schimmern still im Schnee
Den Frieden soll man heut erfahren
Wo die Armseligkeit macht Weh.
Und in der Spitze droben
Da muss ein Engel schweben
Verkünden Freud’ von oben
Für alle, die auf Erden leben.

Der Weihnachtsbote

Wer ziehet still durch alle Straßen
Wenn niemand sonst mehr draußen geht?
Wenn die Plätze sind verlassen
Und Sternenglanz das Land durchweht?
Wenn die Kinder unterm Baume
Packen die Geschenke aus
Kerzenschein in jedem Raume
Leuchtet auf den Festtagsschmaus?
Wenn die Eltern nach viel Hetze
Haben füreinander Zeit
Und genießen diese Schätze
Die die Weihnacht hält bereit
Wenn die Alten mit den Jungen
Sind zusammen in heit’rer Ruh
Wenn den Kindern nach viel Spielen
Fallen bald die Augen zu?

Niemand hat ihn je erblicket
Der nun tritt an jedes Haus
Und die Weihnachtsbotschaft schicket
Dort hinein und Ärger raus.
Was im Stroh bei Ochs und Rind
In der Krippe ohne Sünden
Marias liebes Jesuskind
Auf der Erde will verkünden.
Der da geht im milden Schein
Glanz im Flügel und ums Haar
Kann nur der Weihnachtsengel sein
Kommt zu uns wie jedes Jahr.