Weihnachtsgedichte für die Freundin


Eisige Kälte über der Stadt,
gut, wenn man eine Freundin hat.
Die Tasse Tee bei Kerzenschein,
was könnte denn noch schöner sein.
Es funkelt bunt der Weihnachtsbaum,
mein Leben mit Dir ist ein Traum.

Weihnachten – Familienfeste,
ein schöner Baum, willkommene Gäste,
Herzen voll Liebe, Frohsinn und Glück,
mit Dir an der Seite will ich nie mehr zurück.
Ein Fest der Liebe mit Dir Tag für Tag,
weil ich Dich so gerne mag.

Den ganzen Tag bin ich gerannt,
bis ich endlich das Richtige fand,
ein Präsent, so schön wie Du,
so edel und schick wie ein Damenschuh,
so funkelnd wie der Weihnachtsstern,
ich hoffe doch, Du hast ihn gern.
Unter unserem Weihnachtsbaum,
liegt der wahrgewordene Traum,
ein Ehering für Deine Hand,
weil ich in Dir mich wiederfand.

Liebe Freundin, sieh gut hin,
nach Scherzen steht mir nicht der Sinn,
dort sind Spuren der letzten Nacht,
im tiefen Schnee, vom Schlitten gemacht.
Und davor, von großen Hufen,
Spuren von Rentieren, nicht von Kufen.
Man darf nicht nur glauben, was man sieht,
wenn um uns herum ein Wunder geschieht.

Die Vorweihnachtszeit sinnvoll genutzt,
haben wir beiden nur geputzt,
in der Freizeit nur gemalt,
damit Deko durch die Fenster strahlt.
Die Momente dazwischen in der Stadt,
damit auch jeder seine Geschenke hat,
jetzt ist das Christkind endlich da,
und wir sind schlapp, na wunderbar.

Draußen das Knirschen von Schritten im Schnee,
eisbedeckt der kleine See,
die Bäume tragen ihr Winterkleid,
es lebe hoch die Weihnachtszeit.
Die Zeit, in der wir in uns gehen
und Emotionen viel besser verstehen,
Momente, wo wir dankbar sind,
für unsere Familie, Freunde, das Kind.

Weißt Du noch, vor vielen Jahren,
sind wir als Kinder Schlitten gefahren,
Du fielst herunter, ich half Dir auf
und nahm Dich auf meinen Rodel rauf.
Wir fielen noch öfter, doch meist ohne Schrammen
und sind seit diesem Wintertag zusammen.
Heute, an diesem Weihnachtstag,
ich für all die Jahre danken mag,
für jede Geste, für jedes Wort,
gehe bitte niemals fort.

Der Weihnachtsmann, ganz still und leise,
zieht über unserem Dach mysteriöse Kreise,
warum er das tut, weiß ich nicht,
doch ich denke mal, ihm fehlt Licht.
Vielleicht kann er sich auch nicht entscheiden
oder kann unseren Kamin nicht leiden,
soll er einfach klingeln, ich drücke ihm dann auf,
und trage völlig freundschaftlich die Pakete rauf.

Mir sagte einst ne kluge Frau:
“Du bist der Mensch, auf den ich bau.”
Du hattest mich damit gemeint
und ich, ich habe still geweint,
nicht, weil ich anderer Meinung war,
doch Freundschaft ist so wunderbar,
heute, hier an diesem Ort,
bin leider nur ich, denn Du bist fort.
Doch ich erfülle Dir Deinen Traum,
niemals Tränen unter dem Weihnachtsbaum.