Weihnachtskarte für den Chef

Weihnachtskarten gehören zur Weihnachtszeit einfach dazu, doch nicht nur Verwandte, Freunde und Bekannte werden mit selbst gebastelten oder gekauften Karten beschenkt, sondern auch Kollegen oder vor allem auch der Chef. Für Letzteren sollten die Überlegungen ein wenig intensiver ausfallen, um in kein Fettnäpfchen zu treten. Von hoher Bedeutung ist es, die Balance zwischen “echter”, “tatsächlicher” Verbundenheit und etwas schauspielerischer Wortwahl, die in jedem Arbeitnehmer zumindest zu einem kleinen Teil auf Grund des Erreichens der eigenen Ziele steckt, zu halten. Je nach Grad und Intensität des Verhältnisses zum Vorgesetzten sollte dann auch der Inhalt entsprechend neutral beziehungsweise etwas persönlicher ausfallen.

Im Folgenden werden einige mögliche Inhalte für Weihnachtskarten für den Chef vorgestellt, die für sich beanspruchen, den beschriebenen Spagat zu schaffen.

“Sehr geehrte/r …,

aus gegebenem, weihnachtlichem Anlass möchte ich die Chance nutzen und mich für das sehr ertragreiche und vor allem kollegiale Jahr bedanken. Ich wünsche Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und freue mich bereits jetzt auf das kommende Jahr, das ebenfalls so erfolgreich werden soll. Nun nutzen Sie aber erst einmal die Feiertage, um in Ruhe und Besinnlichkeit wieder Kraft zu tanken.”

“Sehr geehrte/r …,

das Weihnachtsfest hat mit unserem Unternehmen eine wichtige Gemeinsamkeit: Besinnlichkeit, Ruhe und Harmonie sind auch im Unternehmen, das unter Ihrer Leitung steht, wichtige Bausteine. Aus diesem Grund danke ich Ihnen herzlich für die vergangenen Monate und wünsche Ihnen und Ihrer gesamte Familie an den kommenden freienden Tagen ebenjene Besinnlichkeit, Ruhe und Harmonie.”

Unter Umständen kann eine Weihnachtskarte für den Chef aber tatsächlich auch sehr persönlich und emotionsweckend sein. Dafür ist aber eine relativ vertraute Verbindung zwischen dem Schreibenden und dem Chef notwendig.

“Liebe/r…,

wieder liegt ein anstrengendes, aber doch schönes Arbeitsjahr hinter uns, in dem wir mit unserem Unternehmen einiges erreicht haben. Das nun anstehende Weihnachtsfest sollte auch für Sie ein Anlass sein, einmal auszuspannen und zur Ruhe zu kommen. Da wir alle wissen – in diesem Fall spreche ich für jeden – dass Sie stets der Erste sind, der fröhliche Grüße zum anstehenden Weihnachtsfest sendet, komme ich Ihnen dieses Mal aber zuvor.
Eine Redewendung lautet: Man lernt eine Person erst dann genau kennen, wenn sie zum Chef wurde.” Nun – nach dieser langen Zeit – kann ich behaupten, Sie sowohl als Vorgesetzten als auch Mensch ziemlich gut zu kennen. Ihr Umgang mit allen Mitarbeitern passt sich Weihnachten an, da mir spontan Worte wie Harmonie oder Gerechtigkeit einfallen. Aus diesem Grund bereitet die Zusammenarbeit mit Ihnen sehr große Freude. Ich wünsche Ihnen und Ihrer gesamten Familie ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest. Genießen Sie die Feiertage.”

Der exakte Inhalt muss auf den Empfänger selbstverständlich abgestimmt werden. Vor allem die letztere Variante dient nur als Orientierungshilfe und Beispiel, dass auch der persönliche Kontakt in einer Weihnachtskarte für den Chef betont werden kann.

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