Lustige Adventsgedichte


Bald ist Weihnachten, das Fest Liebe,
und des Öfteren der kindlichen Hiebe.
Immer, wenn das Geschenk missfällt,
wird Ärger bei Kids festgestellt.
Sie weinen und schlagen und kratzen und schreien,
so soll das bestimmt nicht an Weihnachten sein.
Aber wie das so ist, die Kleinen vergessen schnell,
und dann kommt die Freunde, auch ganz offiziell.

Drei Kerzen brennen, der dritte Advent,
Besinnlichkeit überall, nur einer rennt.
Unsere Katze Mimi, die ist auf der Jagd,
hört gar nicht hin, was die Mama ihr sagt.
Sie rennt durch die Wohnung und wirbelt auf den Staub,
Mama wollte doch putzen, ich hab ihr geglaubt.
Jedes Jahr am Advent, Oma kommt zu uns heim,
sie beschwert sich dann immer, das geht mir auf den Leim.

Der Kuchen war lecker, auch wenn er klein war,
Oma hat gut gebacken, so geht das jedes Jahr.
Doch diesmal war’s anders, am zweiten Advent,
jemand hat geschlafen, oder sogar richtig gepennt.
Nicht aufgepasst und weg war die Torte,
unser Hund ist einer von der hungrigen Sorte.
Hat’s versucht jedes Jahr, zu klauen den Kuchen,
er hat es geschafft und muss nicht länger suchen.

Erster Advent, nur noch wenige Wochen,
Weihnachten kommt, dann werden wir wieder kochen.
Kochen den Braten, der duftet dann richtig,
genau das ist uns allen so wichtig.
Wir vergessen die Geschenke und wollen einfach essen,
andere schütteln den Kopf: “Wir könnt ihr das vergessen?”
Ich sag dann immer: “Wir sind eine hungrige Familie,
die liebt Advent, Braten, Soße und Petersilie!”

Verbrennt uns die Gans, ist Papa richtig sauer,
ich bin aber nicht doof, sondern ein ganz Schlauer.
Hab vorgesorgt schon am dritten Advent,
und bestellt die Gans, für den perfekten Moment.
Auf Abruf bereit, wartet der Schmaus auf uns,
doch bestellt hab ich nicht bei Hunz und Kunz.
Oma ist es, die hilft in der Not,
damit es bei uns mehr gibt als nur Wasser und Brot.

Vierter Advent, so brennen vier Lichtlein,
besinnliche Atmosphäre mit Kuchen und Rotwein.
Doch Letzerer macht dann immer nur Probleme,
eine Verantwortung, die ich nun übernehme:
Hab gestreift den Christbaum, bin ins Stolpern gekommen,
Mama in der Nähe mit dem leckeren Christstollen.
Mein Glas in der Hand nun ohne Kontrolle,
mit voller Kraft auf die leckere Stolle.
Dahin war die Lust zu essen den Kuchen,
nun war ich dran, einen neuen zu suchen.

Schon der dritte Advent mit denselben Problemen,
immer das Gleiche, sich auf die Suche zu begeben.
Hab wieder vergessen, die Geschenke zu kaufen,
nun hab ich Druck, der bringt mich ans Laufen.
Renn durch die Läden, um zu suchen das Beste,
aber leider finde ich nur noch Reste.
Der Advent als mein Schicksal,
jedes Jahr aufs Neue.
ich hab keine Wahl,
ich zeige Reue.
Werde beichten das Problem meiner lieben Mutter,
sie sagt kein Problem, ich sei doch ihr Guter.