Weihnachtssketche für die Weihnachtsfeier


Sketch 1 von 2

4 Leute simulieren, durch die Prärie zu reiten. Eine Hand vor dem Bauch, die Zügel des imaginären Pferdes haltend. Offensichtlich kommen die Banditen grade von einem Überfall, weil sie alle noch das Halstuch im Gesicht tragen, wie nach einem Überfall üblich. Der Boss, John, Jim und Hank. Klar, der Boss reitet vorne. In tiefer rauchiger Stimme frag er:

Hey, John, was ist 10 plus 10? Kannst du mir das sagen?

John überlegt eine Weile und sagt sich seiner Sache mehr als sicher: Boss, 10 plus 10 ist 30!

Der Boss denkt kurz nach und sieht zufrieden aus. Er lacht und sie reiten weiter.

Kurz drauf fragt er wieder:

Hey, Jim, was ist 20 plus 20?

Jim, nicht der Hellste, denkt nach.

Boss, ich habe keine Ahnung. Aber es ist mehr, als ich Zähne habe!

Der Boss denkt wieder kurz nach und sieht zufrieden aus.

Dann kommt Hank an die Reihe. Der Boss fragt:

Hey, Hank, was ist 30 plus 30?

Hank kniffelt und rechnet, mit allen Fingern, die er zur Verfügung hat und kommt schließlich auf die Lösung.

Hey, Boss, 30 plus 30 ist 60!

Der Boss sieht unzufrieden aus. Gar alarmiert. Er zieht den Revolver und erschießt Hank.

Kurze Stille. Die verbleibenden 3 reiten weiter.

Dann fragt Jim.

Hey, Boss, warum hast du ihn erschossen?

Er wusste zu viel!

Diesen Sketsch kann man auch gut auf Weihnachten übertragen. Beispielsweise auf einer Weihnachtsfeier einer Firma, wo die Kollegen unter sich sind. Die Situation kann so adaptiert werden, dass vielleicht 4 Mitarbeiter das Weihnachtsgeld geklaubt haben und sich damit vom Acker machen. Als Alternative zum simulierten Pferd könnten die 4 auch in einem Auto oder zu Fuß unterwegs sein.

Sketch 2 von 2

Eine Person simuliert einen kleinen Jungen oder ein kleines Mädchen, das Fahrrad fährt. Das Fahrrad war ein Weihnachtsgeschenk und der Kleine ist mehr als glücklich darüber. Die Eltern stehen dabei oder der Kleine betrachtet die Zuschauer als seine Familie. Er fährt eine Weile mit dem neuen Fahrrad auf der Bühne herum. Zunächst sehr wackelig, aber er gewinnt zusehends an Sicherheit. Er fährt ein paar Runden und macht dabei lustige Geräusche.

Es klappt schon ganz gut und der Kleine schreit voller Stolz in die Menge:

Guck mal! Ich kann Fahrrad fahren.

Der Kleine wird mutiger und nimmt vorsichtig eine Hand vom Lenker. Probiert ein wenig hin und her und übt, einhändig zu fahren. Ein bisschen wackelig aber schließlich klappt es und wieder schreit er voller Stolz in die Menge:

Guck mal! Ohne eine Hand!

Nach wieder einer Weile nimmt der Kleine beide Hände vom Lenker und versucht freihändig Fahrrad zu fahren. Dazu braucht er eine Weile, bis her das Gleichgewicht gefunden hat und stolz wie Oskar schreit er dann in die Menge:

Guck mal! Ohne beide Hände!

Er fährt freihändig aus dem Blick der Zuschauer und es gibt mächtig Krach. Ein Unfall.
Dann kommt der kleine wieder ins Bild. Humpelnd kommt er in die Mitte der Bühne und dieses Mal flüstert er fast und lispelt:

Guck mal! Ohne Zähne!


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