Weihnachtsgedichte für Kindergartenkinder

Vier Lichtlein brennen
Plätzchenduft und Stollen.
Jetzt lohnt kein Recken und Verstecken mehr
Der Weihnachtsmann kommt bald daher.

Der Max hat Angst, die Jule auch
und Leon schmerzt seit heut’ der Bauch.
Auch Marlon fürchtet sich ein bisschen –
es ist ganz nass sein Höschen.

Warst du lieb? Hast du aufgegessen?
Dann brauchst du nichts zu fürchten.
Begib dich rasch ins Bett zur Ruh’
Der Engel streichelt dir die Äuglein zu.

Ihr Kinder, ihr Kinder, lauft schnell herbei!
Kein Schneesturm, kein Unhold und auch kein buntes Ei
Nur Glockengeläut und Kerzenschein
Öffnet die Tür und lasst das Christkind herein!

Jeden Tag ein Türchen öffnen
Platte Näschen an den Fenstern
Zimtgeruch und Schokostreusel
Keiner wird jetzt mehr zum Teufel.

Keiner will die Rute haben
Jeder will nur schöne Gaben
Puppenhaus und Eisenbahn
Alle sind im Weihnachtswahn.

An deinem Mund klebt Nougat dran
Deine Nase ist aus festem Marzipan.
Zwei funkelnde Sterne sind deine Äuglein
sie leuchten mir den Weg so fein.

Mein lieber, lieber Weihnachtsmann
schau’ dir jetzt bitte Marie aus Hamburg an!
Kannst du mich hören?
Du musst mir schwören
Dass du nicht lachst!

Ich habe zwei Wünsche
einer ist leicht: Die Puppe aus Stoff
die mit dem blauen Kleid
dass schaffst du doch?

Der andere Wunsch ist sehr schwer
ich schreibe ihn ganz dünn mit Kreide.
Papa, komm bitte zu uns her
Mama und ich vermissen dich beide.

Hallo, lieber Weihnachtsmann
mein Name ist August Adrian.
Ich wünsche mir die Autobahn
Und endlich einen Wackelzahn.
Da ich war ein liebes Kind
Bring mir alles schnell geschwind.

Hallo, lieber Weihnachtsmann
mein Name ist Sophie Vulkan.
Ich wünsch’ mir einen bunten Hahn
Doch damit ist es noch nicht abgetan.
Ein Schwan aus Porzellan
Das ist mein größter Plan.

Hallo, lieber Weihnachtsmann
mein Name ist Max Baldrian.
Ich bin ein kleiner Schlendrian
und manchmal auch ein Liederjahn.
Deshalb geh’ ich es bescheiden an
Und wünsche mir ein Schwein aus Marzipan.

Der Schnee fällt locker auf das Haus
aufs Feld, aufs Pferd und auf die Maus.
Seht, in der Ferne fliegt ein Schlitten
Der Weihnachtsmann kommt angeritten!

Er holt sein goldnes Buch heraus
Schlägt auf die Seite unter Applaus.
Oh, ja, er kann es deutlich lesen
Wie im Jahr ist jedes Kind gewesen.

Das liebe Kind, man kann nichts machen
bekommt die allerschönsten Sachen.
Das böse Kind, das ist sehr traurig
Erhält die spitze Rute – wie schaurig.

Wenn ein Licht brennt
ist es nicht mehr lang.
Wenn zwei Lichter brennen
wird’s manchem schon bang.
Leuchtet das dritte Licht
ist es nicht mehr weit.
Strahlt das vierte Licht
steht der Weihnachtsmann bereit.

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